Hunderte Wege Castro zu ermorden
Eine britische Dokumentation mit dem Titel »638 Wege Castro zu ermorden« wird derzeit in den USA ausgestrahlt. Der Titel bezieht sich auf die Anzahl der Attentatspläne, die auf Fidel Castro verübt wurden bzw. werden sollten. Dafür zumindest liegen Fabian Escalante, dem früheren Leiter des kubanischen Geheimdienstes, nach eigenen Angaben, Beweise vor.
Escalante unterteilt diese Mordanschläge in die Zeiten der US-Präsidentschaften: Eisenhower: 38, Kennedy: 42, Johnson: 72, Nixon: 184, Carter: 64, Reagan: 197, Bush Sr.: 16, Clinton: 21. Ein Teil dieser Anschläge wurde durch einen in den siebziger Jahren tätigen US-Ausschuss bestätigt. Escalante ist bekannt als Befürworter der Theorie, nach der Exilkubaner in Zusammenarbeit mit dem Chicago Mob den Mord an John F. Kennedy verübt haben.
Die 75-minütige Dokumentation beschäftigt sich in der Hauptsache mit den Intrigen und Plänen der Attentäter, um Castro zu beseitigen. Die »üblichen« Methoden werden genannt wie Waffen und Bomben. Aber auch skurile Pläne wie explodierende Zigarren oder vergiftete Kugelschreiber soll es gegeben haben. Als Zeugen kommt eine Vielzahl von Männern zu Wort, die als verdächtig gelten oder von denen bekannt, dass sie ein Attentat auf Castro verüben wollten.



