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01. Mai 2010

Zeugen des Kennedy-Attentats verstorben

In den vergangenen Monaten sind einige Augenzeugen und Akteure rund um das Attentat auf John F. Kennedy verstorben. Diese Namen sind der Forschergemeinde gut bekannt: Ed Hoffmann, Aubrey Rike, William McKenzie und Louis Nichols. Sie haben Wichtiges berichtet.

Der taubstumme Ed Hoffmann beobachtete einen Mann, wie dieser, hinter einem Holzzaun versteckt, auf Kennedy feuerte. Über seine Beobachtungen existieren mehrere FBI-Berichte. Seine Erlebnisse konnten nicht zusätzlich bestätigt werden, decken sich aber durchaus mit anderen Untersuchungsergebnissen.

Aubrey Rike half dabei, den Leichnam von Präsident Kennedy in der Notaufnahme des Parkland Krankenhauses in den Sarg zu betten. Rike war nur zufällig dort, weil er kurz zuvor einem Mann von der Dealey Plaza - dem Schauplatz des Attentats - in seinem Krankenwagen transportiert hatte. Dieser Mann hatte (angeblich) einen epileptischen Anfall, der sich nur 10 Minuten vor der Ankunft Kennedys am Tatort ereignet hatte. Nach der Ankunft Kennedys im Parkland Krankenhaus verließ der Mann ohne Komplikationen das Krankenhaus und wurde später nicht über bloße Vermutungen hinaus identifiziert. In kritischen Publikationen wie beispielsweise dem Film von Oliver Stone Tatort - Dallas wird der epileptische Anfall als Ablenkungsmanöver dargestellt, um es den Attentätern unbemerkt zu erlauben, ihre Schützenstellungen zu beziehen.

Der Anwalt William McKenzie war freundschaftlich mit Präsident Gerald Ford bekannt. Das ergab sich aus der Vetretung von einigen bekannten Klienten wie der Ehefrau des angeblichen Attentäters Lee Harvey Oswald. McKenzie vertrat Marina Oswald, die sowjetische Ehefrau Oswalds, während ihrer Aussagen vor der Warren Kommission.

Auch Louis Nichols ist kürzlich verstorben. Als Vertreter der Rechtsanwaltskammer von Dallas besuchte er Lee Harvey Oswald in dessen Gefängniszelle am Nachmittag des 23.11.1963, also keine 24 Stunden vor der Ermordung Oswalds. Nichols war einer der wenigen, zu denen der angebliche Attentäter Oswald nach seiner Verhaftung noch Kontakt hatte.

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