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Labyrinth der WahrheitenAntworten zum Attentat

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27. September 2009

Der Kennedy-Mord: 1964 wurde der Warren Report veröffentlicht

Am 27.09.1964 präsentierte die Warren Kommission ihren Abschlussbericht zum Mord an John F. Kennedy der Weltöffentlichkeit. Der 888-seitige »Warren Report« beschuldigte Lee Harvey Oswald des Mordes an Präsident Kennedy. Demnach handelte Oswald allein.

Übergabe des Abschlussberichts an Präsident JohnsonÜbergabe des Abschlussberichts an Präsident Johnson - Miglieder der Kommission und selbst Präsident Johnson kritisierten einige darin enthaltenen Feststellungen.

Wie heute bekannt ist, sind die im Warren Report enthaltenden Schlussfolgerungen in entscheidenden Punkten nicht nur fragwürdig, sondern auch fehlerhaft. Auf den Jahrestag seiner Veröffentlichung blickt Radio-Journalist Herwig Katzer in der Sendung »Zeitzeichen« zurück.

In der Sendung kam auch der Autor des Buches »Labyrinth der Wahrheiten - Todesschüsse auf Kennedy«, Lothar Buchholz, zu Wort.

Die aus sieben gesellschaftlich angesehenen Mitgliedern bestehende Kommission kam zu dem Schluss, dass Lee Harvey Oswald am 22.11.1963 drei Schüsse abgegeben hatte, mit denen er Kennedy tödlich traf und den texanischen Gouverneur John Connally verletzte. Oswald selbst fiel - unter Polizeischutz stehend - zwei Tage später einem Mordanschlag von Jack Ruby zum Opfer. Auch Ruby soll ohne fremde Hilfe und aus eigenem Antrieb heraus gehandelt haben.

Antworten zum AttentatLabyrinth der Wahrheiten - Antworten zum Attentat

Der Warren Report selbst und die Arbeitsweise der Kommission wurden vielfach kritisiert. Die Kommissionsmitglieder standen schon während ihrer Tätigkeit unter dem Eindruck, dass ihnen nicht alles Beweismaterial zur Vefügung gestellt werden würde. Eine Vermutung, die sich nach Jahren als richtig herusstellen sollte.

Der Hauptkritikpunkt gründet sich aber auf die von der Kommission entwickelte Einzeltäterthese. Diese These basiert insbesondere auf den medizinischen Beweismitteln, die während der Obduktion des Leichnams von Kennedy durch ein Pathologenteam der US-Marine gewonnen worden sind. Drei nachfolgend eingesetzte Untersuchungsausschüsse korrigierten in unterschiedlicher Weise die medizinischen Beweismittel, indem sie diese uminterpretierten.

Die meisten Akten zum Mordfall Kennedy sind in den US-Nationalarchiven deponiert und heutzutage frei zugänglich. Der Zugang zu den medizinischen Beweismitteln bleibt für die Öffentlichkeit, aus welchen Gründen auch immer, beschränkt.

Sendetermine: 27.09.09 WDR 5, 9:05 Uhr; 27.09.09 WDR, 9:40 Uhr; 27.09.09 WDR 3, 17:45 Uhr; 27.09.09 NDR 1/Info 17:15 Uhr

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Studie zum Kennedy-AttentatNach dieser Studie gab es mindestens zwei Schützen.

Der Mord an Präsident Kennedy 1963 ist von mindestens zwei Attentätern ausgeführt worden sein. Das belegt eine jetzt durchgeführte wissenschaftliche Studie der nach dem Attentat sichergestellten Geschossfragmente. Allerdings ist das Fundament dieser Studie erschüttert. Weiterlesen.